Wie bleiben wir relevant?

02.09.2018

Innovation ist zum epochalen Schlagwort geworden. Die alles entscheidende Frage, die sich Führungskräfte heute stellen, lautet: Wie können wir für unsere Märkte und Zielgruppen relevant bleiben? Poetry in Business  liefert eine spannende Antwort auf diese Frage.

 

 

Nicht ganz zufällig wird im digitalen Zeitalter die Kunst als emotionaler Impulsgeber für das menschliche Denken und Ausdenken (wieder-) entdeckt. Um mit der eigenen Intuition in Berührung zu kommen, lassen sich Führungskräfte die künstlerische Inspiration etwas kosten: unter der Anleitung namhafter Dirigenten erfahren  ManagerInnen, wie es sich anfühlt, ein ganzes Orchester zu dirigieren;  Tango-TänzerInnen vermitteln ein Gefühl von Führen und Geführt-Werden; und gemeinsam mit PhilosophInnen  werden ganze Wände bemalt und besprüht. Man könnte fast schon meinen, der Neoliberalismus gehe soweit, sogar die Kunst für seine Zwecke zu vereinnahmen. Diese Diskussion gilt es jedoch an anderer Stelle zu führen.

 

Wie kann echte Innovation stattfinden?

 

Hier geht es ausschließlich um die alles entscheidende Frage: Wie? Wie bleiben wir für unsere Märkte und Zielgruppen relevant? Wie kann echte Innovation, die auf menschlicher Kreativität beruht, im digitalen Zeitalter stattfinden und gelebt werden? Diese Frage beschäftigt vorwiegend große, aber auch mittelständische Unternehmen, die einer jüngsten Studie von etventure zufolge vor allem damit beschäftigt sind, bestehende Strukturen vehement zu verteidigen, in technische Weiterbildung zu investieren und mit ExpertInnen und BeraterInnen im Bereich der Digitalisierung zu kooperieren. Kreativprozesse werden häufig an ThinkTanks oder Start-ups ausgelagert, nicht zuletzt aus Sorge um den Kontrollverlust oder aus Angst vor einem erheblichen Mehraufwand. Häufig erweisen sich die externen Ideen und Konzepte jedoch als nicht praxistauglich und werden von den MitarbeiterInnen nicht mitgetragen. Die Initiativen sind kostspielig und tragen unterm Strich wenig zur Innovationskraft des jeweiligen Unternehmens bei.

 

Ein neues Methoden-Setup

 

Mit meinem langjährigen Schweizer CoP Sparring Partner habe ich im Rahmen von Poetry in Business ein iterativ-kreatives Vorgehen entwickelt, das Führungskräfte dabei unterstützt, das Kreativ- und Innovationspotenzial auszuschöpfen, das in ihrer eigenen Organisation schlummert. Im Lab21, einem Spiel- und Möglichkeitsraum, der sich nahtlos in die jeweiligen Organisationsstrukturen einfügt, befeuern wir mit kleinen, aber wirkungsvollen künstlerischen Impulsen und Methoden das kreative Potenzial der MitarbeiterInnen. Die brauchbaren Ideen, die auf diese Weise entstehen, werden von themenfokussierten Communities of Practice (CoP) zu konkreten Lösungsvorschlägen weiter verarbeitet. Somit finden sowohl die Kreativ-Prozesse wie auch die Lösungsfindungsprozesse innerhalb der Organisation statt, was bei der Entwicklung und Umsetzung der Konzepte von Vorteil ist. Die Komplexität, mit der es Führungskräfte zu tun haben, wird überschaubarer, Geschäftsleitungen behalten den Überblick, MitarbeiterInnen können ihr Kreativpotenzial voll ausschöpfen und ihre Fachkompetenz ständig weiter entwickeln. Wie das genau funktioniert? Gerne erzählen wir Ihnen mehr oder setzen ein Pilotprojekt auf.

 

Kontakt: cmerl@talkshop.cc

 

 

 

 

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